EXIT ALS CHANCE – WENN MITARBEITENDE GEHEN

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Menschen verlassen Teams. Das ist keine Niederlage. Das ist Normalität.

Trotzdem behandeln viele Führungskräfte in der Pflege den Abgang von Mitarbeitenden wie ein persönliches Versagen. Als hätte man etwas falsch gemacht. Als wäre Loyalität das Maß aller Dinge.

Warum der Exit oft ein Geschenk ist

Manchmal ist jemand hinausgewachsen. Manchmal war der Fit nie wirklich da — nur niemand hatte den Mut, das früh genug zu sagen. Manchmal braucht ein Mensch genau den Wechsel, um das zu finden, was er wirklich kann.

Und das Team? Das Team braucht manchmal den Wechsel genauso. Neue Energie. Andere Perspektiven. Menschen, die frisch hinkommen und Fragen stellen, die man selbst längst nicht mehr stellt.

Ein guter Exit ist kein Scheitern. Er ist ein Übergang — für alle Beteiligten.

Was eine gesunde Abgangskultur ausmacht

Ehrliche Offboarding-Gespräche. Keine Schuldzuweisungen. Interesse daran, was der Mensch mitgenommen hat — und was er zurücklässt. Das sind keine HR-Phrasen. Das ist der Unterschied zwischen einer Organisation, die lernt, und einer, die wiederholt.

Im Rahmen von PPP denken wir Exit von Anfang an mit. Wer kommt, sollte auch gut gehen können. Das klingt paradox — ist aber die ehrlichste Form von Fürsorge für Menschen, die man ins Team holt.

Das ist meine persönliche Perspektive aus dem Alltag als stellvertretende Pflegedienstleitung in Berlin. Ich freue mich über Rückmeldungen — konstruktiv oder kontrovers.

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PPP UND THOUGHT LEADERSHIP – WARUM ES MEHR BRAUCHT ALS MANAGEMENT

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Pflegebudget 2025: Wenn Professionalisierung Inklusion verhindert