Der Pflegenotstand in Berlin ist kein Mangel-Problem. Er ist ein Potenzial-Problem.

Purpose. Pulse .People als innovative Antwort auf den Pflegenotstand.

Ich
BIN
ERIC

Ehemalige Stellvertretende Pflegedienst-leitung und Vereinsvorstand in Berlin. Als Initiator von Purpose Pulse People arbeite ich Täglich mit Menschen, die das System bisher übersehen hat: in Der Pflege, Auf Dem ersten Arbeitsmarkt, mit echter Teilhabe.

Ihm Rahmen meiner Arbeit und meines MasterStudiums habe ich ein Konzept entwickelt. Ein innovatives Konzept gegen den Pflegenotstand und für mehr soziale Teilhabe. 

Mit Purpose Pulse People habe ich ein Konzept entwickelt, an das ich wirklich glaube: Pflege wird menschlicher, wenn wir die Potenziale nutzen, die schon da sind. Menschen mit Geschichte. Mit Motivation. Mit Zeit.

Gemeinsam gestalten

wir für eine menschliche, resiliente und zukunftsfähige Pflege.

Pflege braucht kreative Ansätze

Pflege braucht unkonventionelle Ansätze

Pflege braucht kreative Ansätze ❑ Pflege braucht unkonventionelle Ansätze ❐

  • PURPOSE
    „Sinn und Motivation im Alltag – Pflege neu erleben.“

  • Pulse
    „Regelmäßiger Austausch und gemeinsames Lernen.

  • People
    „Vielfalt nutzen: Menschen zusammenbringen, Potenziale entfalten.“

94 % der Kliniken finden keine Pflegekräfte mehr

130.000 Pflegekräfte fehlen schon heute in Deutschland

Millionen pflegende Angehörige sind überlastet

„Diese Zahlen beschreiben meinen Alltag in Berliner Einrichtungen. Und genau deshalb habe ich PPP entwickelt."

PPP – Lass anpacken

„Der Pflegenotstand ist Realität. Doch statt nur über fehlendes Personal zu klagen, nutzt PPP die Potenziale, die längst da sind: engagierte Quereinsteiger:innen, Menschen mit Behinderung, Senior:innen, Ehrenamtliche. Sie alle können Teil der Lösung sein – wenn wir Strukturen schaffen, die Sinn geben, Austausch ermöglichen und Gemeinschaft fördern.“

Mission2030

„Bis 2030 soll PPP in Berlin als neues Modell für Pflege und Inklusion etabliert und wissenschaftlich evaluiert sein. Mit jedem Jahr kommen neue Pilotprojekte, Studien und Partner dazu. Unsere Roadmap zeigt, wie aus einer Idee eine Bewegung wird – Schritt für Schritt hin zu einer menschlicheren Pflege.

FAQ

Was ist Purpose Pulse People – kurz erklärt?

1

PPP ist ein Konzept, das ich aus meiner täglichen Arbeit in der Berliner Pflege entwickelt habe. Die Grundidee: Pflegenotstand entsteht nicht nur durch fehlende Fachkräfte, sondern weil wir riesige Potenziale brachliegen lassen. Menschen, die helfen wollen, aber keine Struktur vorfinden. PPP schafft diese Struktur – durch Sinn (Purpose), regelmäßigen Austausch (Pulse) und den gezielten Einsatz vielfältiger Menschen (People).


Für wen ist PPP gedacht?

2

PPP richtet sich an Pflegeeinrichtungen, Kliniken und ambulante Dienste, die personell entlastet werden wollen. Und gleichzeitig an Menschen, die das System bisher übersehen hat: Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Migrationsgeschichte, Senior:innen, Quereinsteiger:innen. Menschen, denen der Weg in den ersten Arbeitsmarkt versperrt war – nicht weil sie nichts können, sondern weil die Strukturen gefehlt haben. PPP baut genau diese Strukturen.


Welche Menschen meine Ich eigentlich, wenn ich von „ungenutzten Potenzialen" spreche?

3

Konkret: Menschen, die vom regulären Arbeitsmarkt strukturell ausgeschlossen sind. Menschen mit anerkannter Behinderung, die in Werkstätten arbeiten, obwohl sie mehr könnten. Langzeitarbeitslose, denen niemand eine echte Chance gegeben hat. Menschen mit Migrationsgeschichte, deren Qualifikationen nicht anerkannt werden. Senior:innen, die noch aktiv sein wollen. All diese Menschen haben Fähigkeiten, Motivation und Zeit – was fehlt, sind passgenaue Wege in die Pflege. Diese Wege zu bauen ist meine Arbeit, jeden Tag.


Was unterscheidet PPP von anderen Ansätzen gegen den Pflegenotstand?

4

Die meisten Lösungsansätze drehen sich um dieselbe Gruppe: examinierte Pflegefachkräfte – gewinnen, halten, entlasten. PPP stellt eine andere Frage: Welche Menschen wurden nie gefragt? Menschen mit Behinderung. Langzeitarbeitslose. Quereinsteiger:innen mit Lebenserfahrung. Und welche Aufgaben in der Pflege brauchen zwingend eine Fachkraft – und welche nicht? PPP macht beides sichtbar und schafft Strukturen, die diese Menschen tragen, nicht nur einsetzen.


Wo steht PPP gerade – und was ist als nächstes geplant?

5

PPP ist ein laufendes Konzept, das ich parallel zu meiner hauptamtlichen Tätigkeit und meinem Masterstudium im Sozialmanagement entwickle. Aktuell bin ich dabei, Pilotpartner und Förderer zu gewinnen. Die erste Pilotphase in Berliner Einrichtungen ist für 2026 geplant. Die vollständige Roadmap findest du unter Mission2030.


Ich leite eine Pflegeeinrichtung / bin bei einer Stiftung / forsche im Bereich Pflege. Wie kann eine Zusammenarbeit aussehen?

6

Das hängt davon ab, wer du bist und was du einbringen kannst. Pflegeeinrichtungen können als Pilotpartner mitmachen. Stiftungen und Förderer ermöglichen die Strukturen, die PPP braucht, um zu wachsen. Forschungseinrichtungen begleiten die Evaluation – und bekommen Zugang zu einem hochaktuellen Reallabor. Schreib mir einfach, ich bin offen für Erstgespräche.


Gibt es wissenschaftliche Grundlagen für PPP?

7

Ja. PPP baut auf Konzepten aus der Arbeitsmarktintegration, der Organisationspsychologie und der Pflegewissenschaft auf – unter anderem auf Working Out Loud, inklusiven Personalstrategien und gesundheitsökonomischen Modellen. Im Rahmen meines Masterstudiums entwickle ich die wissenschaftliche Fundierung weiter. Wer tiefer einsteigen will: Das PPP-Dossier gibt einen ersten Überblick.


Kann ich das PPP-Konzept für meine Einrichtung oder mein Forschungsprojekt nutzen?

8

Grundsätzlich ja – PPP ist kein geschlossenes System, sondern ein Rahmen, der sich anpassen lässt. Ich freue mich über Anfragen aus Praxis und Wissenschaft. Meldet euch, bevor ihr loslegt – ich begleite das gerne.

Mein Blog

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