Der Pflegenotstand
ist ein
Potenzial-Problem –
nicht ein Mangel-Problem.
Als stellvertretende Pflegedienstleitung befähige ich täglich marginalisierte Personengruppen für den ersten Arbeitsmarkt — in der Pflege. Menschen mit Geschichte und Potenzial.
Ich bin
Eric.
Ich will mehr
Gutes tun.
Als stellvertretende Pflegedienstleitung (B.Sc. Gesundheits- und Pflegemanagement) verbinde ich pflegerische Erfahrung mit modernen People-&-Culture-Ansätzen. IHK-Zertifikat in People & Culture Management, Masterstudium Sozialmanagement.
Ich arbeite als Brückenbauer zwischen Pflegepraxis, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
„Bis 2030 soll PPP als fest verankertes Modell für eine menschlichere, inklusivere Pflege etabliert sein."
Purpose.
Pulse.
People.
Drei Säulen. Ein Konzept. Gemeinsam gestalten wir eine menschliche, resiliente und zukunftsfähige Pflege.
PURPOSE
„Sinn und Motivation im Alltag – Pflege neu erleben." Menschen brauchen ein Warum. PPP schafft Strukturen, die sinnstiftend wirken und nachhaltige Motivation erzeugen.
PULSE
„Regelmäßiger Austausch und gemeinsames Lernen." Der Puls hält das System am Leben. Regelmäßige Check-ins, Feedback-Schleifen und kollegiale Vernetzung.
PEOPLE
„Vielfalt nutzen: Menschen zusammenbringen, Potenziale entfalten." Quereinsteiger:innen, Menschen mit Behinderung, Senior:innen, Ehrenamtliche – sie alle sind Teil der Lösung.
Aus einer
Idee wird
eine Bewegung.
Bis 2030 soll PPP in Berlin als neues Modell für Pflege und Inklusion etabliert und wissenschaftlich evaluiert sein. Mit jedem Jahr kommen neue Pilotprojekte, Studien und Partner dazu.
Zur Roadmap 2025–2030Konstruktiv & Kontrovers
Alle Artikel →Von der Werkstatt auf den ersten Arbeitsmarkt. Und warum Merz die falsche Antwort ist.
Was passiert, wenn politische Schnellschüsse auf eine systemische Krise treffen? Eine Analyse – und was wirklich gebraucht wird.
Ein neuer Partner für Inklusion: Die ZWH kommt ins Gesundheitswesen
Und das ist spannend. Warum diese Partnerschaft neue Möglichkeiten eröffnet.
Governance-Silos überwinden: Wie wir Langzeitarbeitslosigkeit neu denken
Systemgrenzen als Problem erkennen – und Wege finden, sie zu überwinden.
Mitmachen
& Fördern
Pflege neu denken geht nicht allein. Ob als Ehrenamtliche:r, Partner:in oder Förderer:in — jede Form der Unterstützung zählt.
Alles über PPP — kurz & klar.
PPP ist ein Konzept, das ich aus meiner täglichen Arbeit in der Berliner Pflege entwickelt habe. Die Grundidee: Pflegenotstand entsteht nicht nur durch fehlende Fachkräfte, sondern weil wir riesige Potenziale brachliegen lassen. Menschen, die helfen wollen, aber keine Struktur vorfinden. PPP schafft diese Struktur – durch Sinn (Purpose), regelmäßigen Austausch (Pulse) und den gezielten Einsatz vielfältiger Menschen (People).
PPP richtet sich an Pflegeeinrichtungen, Kliniken und ambulante Dienste, die personell entlastet werden wollen. Und gleichzeitig an Menschen, die das System bisher übersehen hat: Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Migrationsgeschichte, Senior:innen, Quereinsteiger:innen. Menschen, denen der Weg in den ersten Arbeitsmarkt versperrt war – nicht weil sie nichts können, sondern weil die Strukturen gefehlt haben. PPP baut genau diese Strukturen.
Konkret: Menschen, die vom regulären Arbeitsmarkt strukturell ausgeschlossen sind. Menschen mit anerkannter Behinderung, die in Werkstätten arbeiten, obwohl sie mehr könnten. Langzeitarbeitslose, denen niemand eine echte Chance gegeben hat. Menschen mit Migrationsgeschichte, deren Qualifikationen nicht anerkannt werden. Senior:innen, die noch aktiv sein wollen. All diese Menschen haben Fähigkeiten, Motivation und Zeit – was fehlt, sind passgenaue Wege in die Pflege. Diese Wege zu bauen ist meine Arbeit, jeden Tag.
Die meisten Lösungsansätze drehen sich um dieselbe Gruppe: examinierte Pflegefachkräfte – gewinnen, halten, entlasten. PPP stellt eine andere Frage: Welche Menschen wurden nie gefragt? Menschen mit Behinderung. Langzeitarbeitslose. Quereinsteiger:innen mit Lebenserfahrung. Und welche Aufgaben in der Pflege brauchen zwingend eine Fachkraft – und welche nicht? PPP macht beides sichtbar und schafft Strukturen, die diese Menschen tragen, nicht nur einsetzen.
PPP ist ein laufendes Konzept, das ich parallel zu meiner hauptamtlichen Tätigkeit und meinem Masterstudium im Sozialmanagement entwickle. Aktuell bin ich dabei, Pilotpartner und Förderer zu gewinnen. Die erste Pilotphase in Berliner Einrichtungen ist für 2026 geplant. Die vollständige Roadmap findest du unter Mission2030.
Das hängt davon ab, wer du bist und was du einbringen kannst. Pflegeeinrichtungen können als Pilotpartner mitmachen. Stiftungen und Förderer ermöglichen die Strukturen, die PPP braucht, um zu wachsen. Forschungseinrichtungen begleiten die Evaluation – und bekommen Zugang zu einem hochaktuellen Reallabor. Schreib mir einfach, ich bin offen für Erstgespräche.
Ja. PPP baut auf Konzepten aus der Arbeitsmarktintegration, der Organisationspsychologie und der Pflegewissenschaft auf – unter anderem auf Working Out Loud, inklusiven Personalstrategien und gesundheitsökonomischen Modellen. Im Rahmen meines Masterstudiums entwickle ich die wissenschaftliche Fundierung weiter. Wer tiefer einsteigen will: Das PPP-Dossier gibt einen ersten Überblick.
Grundsätzlich ja – PPP ist kein geschlossenes System, sondern ein Rahmen, der sich anpassen lässt. Ich freue mich über Anfragen aus Praxis und Wissenschaft. Meldet euch, bevor ihr loslegt – ich begleite das gerne.

