Krise als Chance – Trotz Massenkündigungen

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Start des Masterstudiums — und beruflich kracht es gewaltig.

Dieser Blogbeitrag ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation. Ohne große Fachlichkeit und innovativen Charakter.

Ambivalenz vom Feinsten.

Der Start meines Studiums an der Parität hätte besser nicht laufen können. Spannende Diskurse durch die unterschiedlichen Kontexte der Pflege und sozialen Arbeit. Zusätzlich renne ich mit meinem PPP-Konzept überall offene Türen ein. Professorinnen und Professoren, Institute und generell alle Stakeholder sind begeistert. Ich weiß nicht, wo neben der Vollzeitstelle die Termine einen Platz finden können.

Aber der berufliche Frontalcrash

Wir bringen Menschen in die Arbeit, die woanders keine Chance haben. Wir sorgen für Inklusion und soziale Teilhabe. Aber was bringt es, wenn der Senat überschuldet ist, Kliniken insolvenzbedroht sind und dann noch das Pflegebudget die Arbeitsgrundlage mehrerer Mitarbeitenden raubt?

Die Folgen sind dramatisch. Langjährige Mitarbeitende ohne Qualifizierung werden entlassen und in die Arbeitslosigkeit abrutschen — nicht kurzfristig, langfristig. Menschen, die gerade Fuß gefasst haben, verlieren wieder den Boden. Und Teams, die zusammengewachsen sind, werden auseinandergerissen.

Eine Krise zeigt, was trägt. Und was nur schön klingt.

Was trotzdem bleibt

Der Purpose bleibt. Das Konzept bleibt. Die Überzeugung, dass inklusive Pflege möglich ist — und notwendig — bleibt. Krisen haben die unangenehme Eigenschaft, alles auf das Wesentliche zu reduzieren. In diesem Fall ist das Wesentliche klar: Menschen, die Unterstützung brauchen, und Menschen, die diese Unterstützung geben können. Dazwischen stehen Systeme, die das oft verhindern. Daran will ich weiter arbeiten.

Das ist meine persönliche Perspektive aus dem Alltag als stellvertretende Pflegedienstleitung in Berlin. Ich freue mich über Rückmeldungen — konstruktiv oder kontrovers.

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